Am gestrigen Abend – Samstag den 28.02.26 – wurden wir gegen 18:30 Uhr mit dem Stichwort „F2 – Brennt Gartenlaube“ in das Dorffeld in Tiste alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage ließ das Einsatzstichwort auf einen ausgedehnteren Brand schließen, sodass neben unseren Kräften auch die Feuerwehren aus Sittensen und Kalbe mitalarmiert wurden.
Bereits auf der Anfahrt rüsteten sich die ersten Einsatzkräfte mit Atemschutz aus, um bei einem bestätigten Laubenbrand umgehend zur Brandbekämpfung vorgehen zu können. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage jedoch deutlich weniger dramatisch dar als zunächst angenommen: In einer Gartenlaube war eine Kabeltrommel in Brand geraten. Dem betroffenen Anwohner war es gelungen, das Feuer noch vor unserem Eintreffen eigenständig zu löschen und so eine weitere Ausbreitung auf das Gebäude oder umliegende Gegenstände zu verhindern.
Leider blieb der Vorfall für den Anwohner nicht ohne gesundheitliche Folgen. Bei seinen Löschversuchen zog er sich eine Rauchgasintoxikation zu. Der Rettungsdienst übernahm vor Ort die medizinische Erstversorgung und transportierte den Betroffenen anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Für die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte aus Sittensen und Kalbe war kein weiteres Eingreifen erforderlich. Nach Rückmeldung über die Lage konnten sie ihre Anfahrt abbrechen beziehungsweise die Einsatzstelle ohne Tätigwerden wieder verlassen.
Die Feuerwehr Tiste war mit insgesamt 11 Einsatzkräften vor Ort. Nach Abschluss aller Kontrollmaßnahmen und der Sicherstellung, dass keine weiteren Gefahren bestanden, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der Einsatz konnte daraufhin zeitnah beendet werden.
Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr ist – auch wenn sich die Lage im Nachhinein als weniger umfangreich herausstellt. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, bei eigenen Löschversuchen stets auf den Eigenschutz zu achten und sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben!


